Hallo! Ich freue mich, dass du da bist und deine Letteringreise gemeinsam mit mir beginnen möchtest.

Lettering ist die Kunst der schönen Buchstaben und kann von jedem erlernt werden – auch von DIR.

Lettering ist kreativ, kunstvoll, einzigartig und macht einfach jede Menge Spaß!

Im Folgenden habe ich für dich einen kleinen Lettering-Guide, mit zahlreichen Tipps, zusammengestellt, um dir den Start in die Lettering-Welt zu vereinfachen:

  • Unterschied: Hand- und Brushlettering
  • Materialien für deinen Lettering-Start
  • Einheitlichkeit der Lettering-Buchstaben
  • Schriftkombinationen
  • Einsatz von Transparentpapier

 

Let’s start!

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Hand- und Brushlettering?

 

Hand- und Brushlettering sind zwei verschiedene Formen des Letterings. Bei beiden steht jedoch das kunstvolle Zeichnen von Buchstaben und Schriftzügen im Vordergrund.

Für das Handlettering können gewöhnliche Filzstifte und Fineliner genutzt werden.

Beim Brushlettering wird hingegen ein Pinsel oder ein Brush Pen verwendet, um den charakteristischen Effekt des Brushletterings zu erzielen. Dabei werden dicke und dünne Buchstaben in Schreibschrift oder in gedruckter Schrift gezeichnet. Die Brushlettering-Technik wird meist auf normalem Papier genutzt.

Beim Handlettering gibt es keinen einheitlichen Stil. Unter Handlettering wird alles verstanden, was du von Hand schreibst. Es können verschiedene Wörter in unterschiedlichen Schriftarten und Größen miteinander kombiniert werden. Handlettering kann auf jeder Art von Oberfläche verwendet werden.

 

Welche Materialien benötigst du, um deine Letteringreise zu starten?

Je nach Lettering-Technik benötigst du unterschiedliche Materialien. Hier findest du erstmal einen Überblick über Materialien, die ich dir für den Start deiner Letteringreise empfehle:

Bleistift & Radiergummi:

Wähle einen weichen Bleistift aus, dieser ist einfacher wieder zu radieren als ein HB Bleistift. Nutze einen Knetgummi! Den Knetgummi kannst du einfach über das Papier rollen, damit deine Bleistiftlinien weniger zu sehen aber noch nicht ganz weg sind. Anschliessend schreibst du alles mit deinem Fineliner nach und radierst die Linien erst am Schluss komplett weg.

Fineliner

Bei den Finelinern solltest du darauf achten, dass sie wasserfest und lichtecht sind. Meine persönlichen Lieblinge sind die Sakura Pigma Micron Fineliner. 

Papier

Für die Arbeit mit dem Fineliner kannst du irgendein Papier wählen, dass du zu Hause hast. Es geht auch ganz normales Kopierpapier. Wenn du mit den Brushpens arbeitest, benutze unbedingt glattes, satiniertes Papier! So schützt du die Spitzen der Stifte und du kannst lange damit abreiten, ohne dass die Spitzen ausfransen.

 

So bringst du Gleichmäßigkeit in deine Lettering-Buchstaben:

Für ein gleichmäßiges Lettering solltest du auf folgende Punkte besonders achten:

  • gleiche Höhe der Buchstaben
  • gleiche Breite der Buchstaben
  • gleichmäßige Neigung der Buchstaben

Versuche Buchstaben zu zeichnen, welche alle die gleiche Höhe, Breite und Neigung haben. Kleine Abweichungen sind nicht schlimm, jedoch sollte eine gewisse Gleichmäßigkeit der Buchstaben gegeben sein.

 

Können Schriften kombiniert werden?

Grundsätzlich gilt: weniger ist mehr!

Kombiniere nicht mehr als 3 verschiedene Schriften. Der Großteil deines Letterings sollte klar lesbar sein und nicht zu verschnörkelt. Hebe Schlagwörter hervor, indem du eine andere Schriftart verwendest. Überlege dir jedoch vorher, welche Schriftarten gut zusammen passen.

! Mein Tipp: Druckbuchstaben und Schnüerlischrift lassen sich sehr gut kombinieren.

 

Der Einsatz von Transparentpapier 

Du kannst das Papier einfach auf Übungsvorlagen legen und Buchstaben abpausen. Gerade am Anfang ist die Verwendung von Transparentpapier eine große Hilfe. Das Transparentpapier eignet sich auch als schöne Einlage in deine Karten.

 

Jetzt bist du an der Reihe!

Welche Lettering-Technik möchtest du lernen?

Und so startest du:

Suche dir drei Schriften, welche dir super gefallen!

Achte darauf, dass eine Sans Serif Schrift, eine Schrift mit Serifen und eine Block bzw. Halbblockschrift dabei ist, da diese super kombiniert werden können (…im Anhang findest du Vorlagen, mit welchen du üben kannst.)

Gerne kannst du auch Alphabete von Computerschriften ausdrucken, das Transparentpapier darüberlegen und damit üben.

Üben, Üben und Üben ist das richtige Stichwort:

Wenn du deine Schriften gefunden hast, lege dein Transparentpapier darüber und zeichne die Buchstaben immer und immer wieder nach, bis du ein Gefühl für die Formen bekommst und du eine Konstanz erreichst.

! Mein Tipp: versuche zu zeichnen, schreibe nicht!

 

Sei aber nicht zu kritisch mit dir selbst und lass dir viel Zeit. Lettering ist Kunst und auch wenn du deine Schriftzüge nicht perfekt findest, sind sie dennoch einzigartig und kunstvoll!

 So, und jetzt wünsche dir ganz viel Spaß beim Üben und einen tollen Start in deine Letteringreise!

Wenn du Fragen hast, melde dich gerne bei mir!

 

Alles Liebe!

Deine Nadja